Bewerten Sie Ihr Unternehmen mit diesem Schnelltest ganzheitlich in allen vier Bereichen (T, E, M und P) oder bewerten Sie nur einzelne Bereiche Ihres Unternehmens, indem Sie beispielsweise nur „Teamchef“ ausfüllen.

Vorgehensweise:
• Mit Klick auf die Buchstaben öffnet sich der jeweilige Schnelltest (T, E, M, P)
• Benoten Sie Ihr Unternehmen in jedem einzelnen Handlungsfeld (1-7), indem Sie die zutreffende Aussage anklicken (Feld wird blau hinterlegt)
• Tragen Sie bitte Ihre Kontaktdaten im unteren Bereich des TEMP-Schnelltests ein und drücken danach auf „Absenden“
Sie erhalten daraufhin direkt Ihre kostenlose Auswertung des Schnelltests inklusive einer Übersicht zur Verbesserung der Handlungsfelder per E-Mail zugeschickt.
T Teamchef – Wie fit ist Ihr Unternehmen?
1
Handlungsfeld 1: Unternehmerpersönlichkeit entwickeln

Note 6

Gefühl der persönlichen Überforderung. Die Zuneigung von Ehepartner und Kindern ist verloren gegangen.

Note 5

Vieles gelingt, und trotzdem bleibt vieles unerledigt nach dem Motto »keine Zeit«.

Note 4

Die Rolle im Unternehmen und Privatleben ist geklärt. Sie können Fragen beantworten wie: »Wer bin ich heute?«, »Was kann ich?«, »Wohin will ich?«.

Note 3

Die meisten Lebensbereiche sind in guter Balance. Zur Berufung als Führungskraft haben Sie ein klares Ja.

Note 2

Ihre persönlichen Lebensziele und das Lebensmotto sind geklärt und existieren schriftlich.

Note 1

Für jeden Lebensbereich existieren Planungen, die aktiv umgesetzt werden.

2
Handlungsfeld 2: Unternehmensleitbild festlegen

Note 6

Über Aspekte wie Zielfoto, Mission/Vision und Unternehmensleitbild wurde nie nachgedacht. Das operative Geschäft dominiert.

Note 5

Wichtige zukünftige Entwicklungen werden ungefiltert ins Tagesgeschäft einbezogen.

Note 4

Es existiert ein vages Bild von der Zukunft des Unternehmens. Themen wie Werteorientierung und Verhaltensspielregeln werden diskutiert.

Note 3

Eine schriftliche Fixierung des Unternehmensleitbilds liegt vor.

Note 2

Das Unternehmensleitbild wird in der Praxis durchgehend gelebt.

Note 1

Eine dynamische, werte-orientierte Organisation entsteht.

3
Handlungsfeld 3: Strategisch planen

Note 6

Das Tagesgeschäft dominiert. Es gibt keine Zeit, um am System zu arbeiten, sondern nur im System.

Note 5

Kurzfristiges Handeln überdeckt langfristige Ansätze. Dringendes dominiert Wichtiges. Statt konkreter Ziele gibt es nur gut gemeinte Absichten.

Note 4

Zielauswahl führt zu Prioritäten und damit zu strategischem Denken.

Note 3

Eine mittelfristige Unternehmensplanung (zwei bis drei Jahre) existiert.

Note 2

Eine langfristige Unternehmensplanung (über fünf Jahre hinaus) existiert.

Note 1

Die Unternehmensstrategie wird den laufenden Änderungen angepasst: Repositionierung des Unternehmens.

4
Handlungsfeld 4: Mitarbeiter auswählen

Note 6

Es wird genommen, was zur Verfügung steht. Wer zuerst kommt, wird eingestellt.

Note 5

Die Bewerberauswahl erfolgt nach ungeeigneten Kriterien (z. B. Gehalt). Das Anforderungsprofil ist ungeklärt.

Note 4

Die Bewerberauswahl erfolgt nach Aufgabenbeschreibung und Anforderungsprofil.

Note 3

Sowohl Bewerberauswahl als auch der Einsatz von Instrumenten (wie Assessmentcenter) und Beratern erfolgen sorgfältig.

Note 2

Nicht die besten Bewerber werden genommen, sondern die Besten der Branche aktiv gesucht.

Note 1

Nicht der Beste, sondern der Richtige wird eingestellt. Person und Aufgabe werden sorgfältig zusammengefügt.

5
Handlungsfeld 5: Erfolg vereinbaren

Note 6

Das Unternehmen funktioniert nach Befehl und Gehorsam.

Note 5

Es gibt sporadische Treffen im Führungskreis.

Note 4

Strategietage mit den Führungskräften finden regelmäßig statt. Die Kräfte werden zum Beispiel durch ein Jahresmotto gebündelt.

Note 3

Es gibt individuelle Zielvereinbarungen mit den Führungskräften durch Quartalsgespräche.

Note 2

Alle Mitarbeiter sind in den Prozess der Zielfindung und -realisierung eingebunden.

Note 1

Das Gehalt ist an das Erreichen der Ziele gekoppelt. Die Mitarbeiter tragen auf diese Weise das Unternehmensrisiko mit.

6
Handlungsfeld 6: Profitabel wirtschaften

Note 6

Kontostände und jährliche Bilanzen stellen die Grundlage für anstehende Entscheidungen dar.

Note 5

Es wird erkannt, dass außer dem Umsatz noch andere wichtige Kenngrößen existieren. Monats- und Quartalsbilanzen werden erstellt.

Note 4

Es gibt regelmäßige Plan-Ist-Vergleiche (monatlich oder quartalsweise). Die vom Controlling gelieferten Zahlen werden aber nur vereinzelt genutzt.

Note 3

Maßnahmen aus dem Plan-Ist-Vergleich werden umgesetzt. Die Wirksamkeit der Maßnahmen liegt bei 75 Prozent.

Note 2

Der Plan-Ist-Vergleich ergibt eine Übereinstimmung von mehr als 95 Prozen.

Note 1

Die entscheidenden Kennzahlen liegen im Branchenvergleich unter den top zehn Prozent.

7
Handlungsfeld 7: Außendarstellung gestalten

Note 6

Weder Öffentlichkeitsarbeit noch ein einheitliches Erscheinungsbild nach außen sind vorhanden.

Note 5

Zu besonderen Anlässen wird versucht, die Öffentlichkeit zu informieren. Ein Firmenlogo existiert, wird aber immer wieder verändert.

Note 4

Zur sporadischen Öffentlichkeitsarbeit werden externe Profis hinzugezogen. Die Notwendigkeit eines Corporate Designs ist klar geworden.

Note 3

Ein Jahresthemenplan für die Öffentlichkeitsarbeit liegt vor. Ein Corporate Design existiert.

Note 2

Es werden gezielt Anlässe geschaffen, über die die Medien berichten. Das Corporate Design ist aus differenziert bis hin zu Feinheiten wie Corporate Wording.

Note 1

Die Medienkontakte sind so entwickelt, dass die Presse auch von sich aus berichtet. Das Ansehen des Unternehmens in der Öffentlichkeit ist durchweg positiv.

E Erwartungen des Kunden – Wie fit ist Ihr Vertrieb?
1
Handlungsfeld 1: Kernkompetenzen entwickeln

Note 6

Es sind keine Kernkompetenzen vorhanden.

Note 5

Kernkompetenzen sind zwar vorhanden, aber nicht bekannt.

Note 4

Kernkompetenzen sind erkannt und stellen die Richtlinie des Handelns dar.

Note 3

Die Kernkompetenzen werden ausgebaut, um auf den gegenwärtigen Märkten existieren zu können.

Note 2

Die Kernkompetenzen werden ausgebaut, um auf anderen und zukünftigen Märkten existieren zu können.

Note 1

Neue Kernkompetenzen werden aufgebaut, um auf zukunftsträchtigen Märkten aktiv sein zu können.

2
Handlungsfeld 2: Zielgruppe fokussieren

Note 6

Das Unternehmen sieht überall potenzielle neue Kunden.

Note 5

Das Unternehmen kämpft um die Marktführerschaft im Gesamtmarkt der Branche.

Note 4

Das Unternehmen beschäftigt sich mit verschiedensten Zielgruppen und berücksichtigt zunehmend deren unterschiedliche Potenziale und Bedürfnisse.

Note 3

Das Unternehmen hat eine Vorauswahl getroffen, experimentiert mit ausgewählten Zielgruppen und ermittelt ansatzweise deren Bedürfnisse.

Note 2

Das Unternehmen konzentriert sich auf eine klar umrissene Zielgruppe. Die gegenwärtigen Bedürfnisse dieser Zielgruppe werden verstanden.

Note 1

Das Unternehmen ist faktisch Monopolist in einer Nische und damit Zielgruppenbesitzer. Auch die zukünftigen Bedürfnisse der Zielgruppen werden erkannt.

3
Handlungsfeld 3: Servicequalität steigern

Note 6

Das Produkt steht im Vodergrund, es gibt keinen Service.

Note 5

Die Erkenntnis ist vorhanden, dass sich alle Produkte am Markt ähneln und eine Differenzierung nur über den Service möglich ist.

Note 4

Unternehmerischer Service gewinnt an Bedeutung (Lieferservice, Aftersales-Service, Umgang mit Fehllieferungen, Reklamationen usw.).

Note 3

Persönlicher Service gewinnt an Bedeutung. Freundliche Mitarbeiter bilden den Unterschied zur Konkurrenz. Servicestandards sind festgelegt und werden laufend verbessert.

Note 2

Persönlicher und unternehmerischer Service sind exzellent.

Note 1

Die Serviceleistung verblüfft den Kunden immer wieder aufs Neue. Geliefert wird die volle Leistung plus1. Der Kunde sagt »Wow«.

4
Handlungsfeld 4: Innovationsfähigkeit ausbauen

Note 6

Trotz des immensen Marktdrucks herrscht die Meinung: »Was gestern gut war, kann heute nicht schlecht sein.«

Note 5

Die Erkenntnis gewinnt an Bedeutung, dass sich Produktlebenszyklen ständig verkürzen.

Note 4

Produktportfolios helfen, den Produktmix zu durchleuchten.

Note 3

Bestehendes wird zielgruppenorientiert weiterentwickelt (kundenorientierte Lösungsvorschläge).

Note 2

Bestehendes wird verbessert und gleichzeitig das »Geschäft neu erfunden«.

Note 1

Das Unternehmen hat eine Fülle von neuen, innovativen Produkten und damit die »Tempo-Führerschaft« in der Branche übernommen.

5
Handlungsfeld 5: Verkauf stärken

Note 6

Verkauf wird nicht systematisch betrieben. Es gibt keinen Internet-Auftritt.

Note 5

Verkauf ist Aufgabe der Verkaufsabteilung. Website existiert, wird aber nicht gepflegt.

Note 4

Verkauf ist gemeinsame Aufgabe von Verkaufsabteilung und Führungskräften. Aktualisierte Website ist vorhanden und wird kommuniziert.

Note 3

Alle Mitarbeiter verstehen sich als Unterstützer des Verkaufs. Website ist suchmaschinenoptimiert und ständig aktuell.

Note 2

Zahlreiche Mitarbeiter des Unternehmens haben direkten Kundenkontakt. Website belegt bei Suchmaschinen vorderste Ränge und erzielt substanzielle Umsätze.

Note 1

Auch nicht im Verkauf tätige Mitarbeiter und Kunden bringen Aufträge. Strategisches Internetmarketing wird aktiv betrieben.

6
Handlungsfeld 6: Kundenzufriedenheit messen

Note 6

Die Kundenzufriedenheit wird nicht ermittelt.

Note 5

Kundenzufriedenheit ist ein Thema, über das »gesprochen« wird.

Note 4

Die Zufriedenheit der größten Kunden wird sporadisch ermittelt.

Note 3

Die Zufriedenheit aller Kunden ist bekannt und hat Auswirkungen auf das Tagesgeschäft.

Note 2

Daten über Kundenbetreuung, Kundenbeziehung und Kundenbindung liegen allen Mitarbeitern vor und stellen die Handlungsgrundlage dar.

Note 1

Es besteht ein individueller Dialog mit den einzelnen Kunden. Deren Zufriedenheit wird ständig im Verhältnis zum Wettbewerb verfolgt.

7
Handlungsfeld 7: Kundenbeziehungen pflegen

Note 6

Kundenbeziehungen werden nicht gepflegt.

Note 5

Verkauf über Druck führt oft am Bedürfnis des Kunden vorbei.

Note 4

Kundenbeziehungen werden sporadisch gepflegt(z. B. durch Zusendung einer Weihnachtsgrußkarte).

Note 3

Es wird versucht, alle Kundenbeziehungen ohne Vorauswahl zu pflegen, was einen enormen Aufwand erfordert.

Note 2

Kunden wurden in A-, B- und C-Kunden klassifiziert. A-Kunden werden durch klaren Nutzen angezogen und gewonnen. Ein Kundenbeirat wurde installiert.

Note 1

Ihr Unternehmen hat Kultstatus. Begeisterte Kunden werden zu »Fans« und werben viele neue Kunden.

M Mitarbeiter – Wie fit sind Ihre Mitarbeiter?
1
Handlungsfeld 1: Offen kommunizieren

Note 6

Es wird nicht kommuniziert – Misstrauen und Tabus bestimmen den Alltag.

Note 5

Nur vereinzelt erhalten Mitarbeiter Informationen.

Note 4

Über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus wird nicht kommuniziert.

Note 3

Durch regelmäßige Publikationen und Belegschaftsver- sammlungen werden Mitarbeiter über zentrale Entwicklungen informiert.

Note 2

Mitarbeiter werden über alles informiert (offene Kommunikation). Das heißt auch: »Leichen« werden aus dem Keller geholt und würdig begraben.

Note 1

Kommunikation total – die Wirklichkeit ist die Wirklichkeit (gegenseitige Kritikfähigkeit).

2
Handlungsfeld 2: Mitdenker gewinnen

Note 6

Ein betriebliches Verbesserungs- und Vorschlagswesen existiert nicht. Die Mitarbeiter werden nicht als Problemlöser erkannt.

Note 5

Ein betriebliches Verbesserungs- und Vorschlagswesen existiert nicht. Einige wenige Mitarbeiter in verantwort licher Position bringen immer wieder Vorschläge ein.

Note 4

Ein betriebliches Verbesserungs- und Vorschlagswesen existiert. Mitarbeiter machen vereinzelt Vorschläge (etwa 0,5 Vorschläge pro Mitarbeiter und Jahr).

Note 3

Ein strukturiertes Verbesserungs- und Vorschlagswesen ist etabliert (2 bis 3 Vorschläge pro Mitarbeiter und Jahr). Zudem gibt es einige wenige KVP-Gruppen.

Note 2

4 bis 7 Vorschläge pro Mitarbeiter und Jahr. Die Umsetzungsquote beträgt mind. 66 Prozent. 50 Prozent der Mitarbeiter engagieren sich regelmäßig in KVP-Gruppen.

Note 1

Das traditionelle Verbesserungs- und Vorschlagswesen ist abgeschafft. Alle Mitarbeiter suchen täglich nach Verbesserungen und setzen sie selbstständig um.

3
Handlungsfeld 3: Weiterbildung fördern

Note 6

Langjährige Betriebszugehörigkeit gilt als ausreichende Kompetenz. Weiterbildung ist nicht gefragt.

Note 5

Nur die Führungskräfte besuchen vereinzelt Weiterbildungs- maßnahmen.

Note 4

Weiterbildung erfolgt sporadisch und wenig systematisch.

Note 3

Mitarbeiter werden zunehmend gemäß ihrer Stärken eingesetzt. Weiterbildung erfolgt gezielt durch Veranstaltungen, die der Vorgesetzte ausgesucht hat.

Note 2

Jeder Mitarbeiter ist gemäß seiner Stärken eingesetzt. Im Unternehmen existiert ein eigenes Weiterbildungs- programm.

Note 1

Es existiert ein Arbeitsumfeld, in dem Lernen Teil des Alltags ist. Jeder Mitarbeiter entscheidet selbst über seine Weiterbildung.

4
Handlungsfeld 4: Verantwortung übertragen

Note 6

Nur der Chef entscheidet. Dadurch ist er stark in das Tagesgeschäft involviert und hat keine Zeit, strategische Entscheidungen zu treffen.

Note 5

Die gesamte Verantwortung liegt ausschließlich bei den Führungskräften. Mitarbeiter dürfen nicht selbstständig entscheiden.

Note 4

Mitarbeiter werden bei der Entscheidungsfindung punktuell hinzugezogen.

Note 3

Mitarbeitern wird gestattet, in begrenztem Rahmen selbstständig Entscheidungen zu treffen. Führungskräfte werden in strategische Entscheidungen mit einbezogen.

Note 2

Führungskräfte dürfen ihren Bereich betreffende Entscheidungen selbst treffen. Der Chef hat viel Zeit, sich um die Zukunft des Unternehmens zu kümmern.

Note 1

Alle Mitarbeiter dürfen ihren Bereich betreffende Entscheidungen selbst treffen. Dadurch werden Wartezeiten minimiert und die Mitarbeiter motiviert.

5
Handlungsfeld 5: Vertretungsfähigkeit garantieren

Note 6

Jeder arbeitet in vorgegebenen und abgegrenzten Funktionsbereichen.

Note 5

Krankheit von Mitarbeitern und ähnliche Engpässe lösen Diskussionen über Notwendig keit von Vertretungsregelungen aus.

Note 4

Innerhalb der Abteilung erwerben die Mitarbeiter durch Jobrotation weitere Qualifikationen. Die Organisation wird vom Vorgesetzten übernommen.

Note 3

Eine öffentlich zugängliche Vertretungsregelung ist vorhanden und allen Mitarbeitern bekannt.

Note 2

Mitarbeiter schulen sich gegenseitig und stellen ihr Wissen bereichsübergreifend zur Verfügung.

Note 1

Engpässe gibt es nicht, da Mitarbeiter bereichsübergreifend einsetzbar sind. Vertretungsregelungen und Schulungspläne werden laufend angepasst.

6
Handlungsfeld 6: Mitgenießen und Mitbesitzen

Note 6

Jeder Mitarbeiter erhält seinen Lohn bzw. sein Gehalt.

Note 5

Es gibt eine Erfolgsbeteiligung – allerdings nur für Führungskräfte.

Note 4

Bei einem besonders guten Jahresergebnis wird eine einmalige Prämie an die Mitarbeiter ausbezahlt.

Note 3

Alle Mitarbeiter partizipieren am Erfolg über eine regelmäßige Erfolgsbeteiligung.

Note 2

Neben der Erfolgsbeteiligung gibt es auch die Möglichkeit, dass sich der Mitarbeiter in geringer Form am Kapital des Unternehmens beteiligt.

Note 1

Es gibt die Möglichkeit einer substanziellen Kapitalbeteiligung für alle Mitarbeiter. Die Kennzahlen für das Mitarbeiterengagement sind besser als der Branchenschnitt.

7
Handlungsfeld 7: Mitarbeiter wertschätzen

Note 6

Angst und Druck dominieren. Die Mitarbeiter werden als Kostenfaktor gesehen.

Note 5

Die Unternehmensleitung erkennt zunehmend, dass ihre Maschinen besser gepflegt werden als ihre Mitarbeiter.

Note 4

Die Mitarbeiterbedürfnisse werden erfragt und erste Erkenntnisse umgesetzt. Nur nach herausragender Leistung erhalten Mitarbeiter ein Feedback.

Note 3

Die Mitarbeiter stehen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen bewusst im Mittelpunkt. Der Chef ist ein Mutmacher.

Note 2

Eine Kultur des Lobens, Förderns und Bewertens wird praktiziert. An einer gemeinsamen Wertebasis wird gearbeitet.

Note 1

Das Unternehmen ist geprägt von »Lust an Leistung«. Die Mitarbeiter finden Sinn in ihrer Arbeit und werden zu »Kulturmissionaren«.

P Prozesse – Wie fit sind Ihre Prozesse?
1
Handlungsfeld 1: Ordnung halten

Note 6

Man sieht, dass schon lange nicht mehr aufgeräumt wurde. An Infotafeln hängen teilweise alte, verschmutzte und zerrissene Mitteilungen.

Note 5

Es liegen keine momentan nicht benötigten Gegenstände (Werkzeuge, Dokumente, Aktenordner) herum. Arbeitsmittel werden nicht systematisch aufbewahrt.

Note 4

Alle benötigten Werkzeuge und Dokumente (Papier und digital) werden übersichtlich aufbewahrt. Vereinzelt beginnen Mitarbeiter, selbstständig Ordnung zu halten.

Note 3

Werkzeuge und Formulare sind beschriftet sowie sortiert und werden von Mitarbeitern schnell gefunden. Viele Mitarbeiter beginnen, selbstständig ihr Arbeitsumfeld zu standardisieren.

Note 2

Wartungs-und Reinigungspläne sind für das gesamte Unternehmen vorhanden. Es gibt unternehmensweite Ordnungsstandards für Regale, Schränke und Dateien.

Note 1

Regale, Schränke und digitale Ablageorte sind optimal organisiert und werden laufend verbessert. Alle Mitarbeiter leben die Standards für Sauberkeit und Ordnung.

2
Handlungsfeld 2: Qualität verbessern

Note 6

Die Leistungs- erstellung erfolgt »wie immer«. Häufige Reklamationen sind die Folge. Fehler werden behoben, ohne jedoch die Fehlerquelle zu beseitigen.

Note 5

Die Leistungs- erstellung wird ohne die Berücksichtigung der Erwartungen der Kunden geplant. Die Qualität wird durch die Qualitäts- sicherung regelmäßig überprüft.

Note 4

Die Erwartungen der Kunden sind Grundlage für das Planen der Leistungserstellung. Jeder Mitarbeiter ist für die Qualität seiner Arbeit verantwortlich. Fehler werden analysiert.

Note 3

In Qualitätszirkeln werden Fehler aufgegriffen und Korrekturmaßnahmen eingeleitet. Die Visualisierung von Fehlern wird zunehmend standardisiert.

Note 2

Alle Mitarbeiter verstehen das Prinzip »Fehlervermeidung vor Fehlerent- stehung«. Jeder Fehler wird als Herausforderung zur Verbesserung gesehen.

Note 1

Systeme für fehlerfreie Produkte und Prozesse werden für den gesamten Wertschöpfungs- prozess angewandt (inkl. externe Prozessbeteiligte).

3
Handlungsfeld 3: Termintreue steigern

Note 6

Termine werden zugesagt, jedoch gehören lange Wartezeiten eher zur Regel als zur Ausnahme. Kunden sind wegen der Unzuverlässigkeit verärgert.

Note 5

Über die Messung und Steigerung der Termintreue wird diskutiert. Kunden werden verspätet oder gar nicht informiert.

Note 4

Die Termintreue wird gemessen und beträgt 70 Prozent. Kunden werden über Verspätungen informiert. Das gilt auch für Projekte von Kollegen (interne Kunden).

Note 3

Die Termintreue konnte auf 80 Prozent gesteigert werden. Alle Planungen erfolgen systematisch. Kunden werden bereits vorab über die Terminver- schiebung informiert.

Note 2

Die Termintreue liegt bei 95 Prozent. Termine sind optimal kalkuliert, sodass interne und externe Kunden zufrieden gestellt werden können.

Note 1

Die Termintreue wird anhand des Kundenwunschtermins gemessen. Ihre Termintreue gilt in der Branche als erstklassig.

4
Handlungsfeld 4: Abläufe optimieren

Note 6

Vorgegebene Arbeitsprozesse werden nicht hinterfragt. Verbessert wird nur dann, wenn es Ärger gibt. Es existiert ein hoher Planungs- aufwand.

Note 5

Führungskräfte haben erkannt, dass kontinuierliche Verbesserungen der internen Abläufe nötig sind, und beginnen in einzelnen Bereichen mit Optimierungen.

Note 4

Die Mitarbeiter erkennen zunehmend Verschwendung und beginnen von sich aus, vereinzelt Abläufe zu optimieren.

Note 3

Mitarbeiter greifen Probleme auf und lösen diese systematisch allein oder in Kleingruppen (KVP). Verschwendung wird somit systematisch beseitigt.

Note 2

Bei jeder Tätigkeit wird überprüft, ob sie zur Wertschöpfung beiträgt. Die Kernprozesse sind identifiziert und dokumentiert. Verantwortliche wurden ernannt.

Note 1

Produktivitäts- steigerungen von 30 bis 40 Prozent (gegenüber Note 6) sind realisiert. Die Durchlaufzeiten wurden halbiert.

5
Handlungsfeld 5: Bestände reduzieren

Note 6

Um Probleme im Ablauf zu verbergen, werden hohe Lagerbestände aufgebaut. Unnötige Bestände stapeln sich im gesamten Unternehmen.

Note 5

Ihre Führungskräfte haben erkannt, dass die Bestände zu hoch sind und arbeiten punktuell an der Reduzierung der Bestände.

Note 4

Jeder Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen hat erkannt, dass Bestandssenkung zu einem reibungs- loseren Ablauf der Prozesse führt.

Note 3

Alle Mitarbeiter haben erkannt, dass unter Beständen nicht nur Lagerbestände zu verstehen sind, sondern auch Maschinen, Autos, Akten, Büroflächen, Forderungen usw.

Note 2

Sämtliche Bestände des Anlage-und Umlaufvermögens werden hinsichtlich der Notwendigkeit überprüft und dem Bedarf angepasst.

Note 1

Durch systematische Verbesserungen wurden minimale Bestände erreicht. Im gesamten Unternehmen sind selbststeuernde Regelkreise (Kanban) installiert.

6
Handlungsfeld 6: Arbeitseffizienz messen

Note 6

Die Arbeitseffizienz wird nicht gemessen. Der Vorgesetzte gibt das Arbeitspensum vor.

Note 5

Die Mitarbeiter arbeiten anhand von Tagesaufgaben bzw. Arbeitsplänen. Die Vorgaben sind wenig verlässlich, da sie teilweise veraltet sind.

Note 4

Die Arbeitseffizienz einiger Arbeitsplätze wird regelmäßig gemessen. Dazu wurden Kennzahlen erarbeitet.

Note 3

Es gibt messbare Ziele zur Leistungssteigerung für alle Arbeitsplätze (auf Basis aussagekräftiger Kennzahlen). Jeder Mitarbeiter möchte ständig besser werden.

Note 2

Die Mitarbeiter erreichen kontinuierliche Leistungssteigerungen. Mitarbeiter mit ähnlichen Aufgaben bewerten sich gegenseitig (internes Benchmarking).

Note 1

Das Unternehmen vergleicht sich ständig mit anderen Unternehmen, um weitere Leistungs- steigerungen zu erzielen (externes Benchmarking).

7
Handlungsfeld 7: Netzwerkbeziehungen entwickeln

Note 6

Die Lieferantenbe- ziehungen sind auf die notwendigsten Kontakte (Preis- verhandlungen, Qualität) beschränkt. Beziehungen zu sonstigen Netzwerk- partnern werden nicht gepflegt.

Note 5

Das Unternehmen und die Lieferanten sind sich im Klaren, dass sie Partner sind. Es findet ein Informationsaustausch statt.

Note 4

Lieferanten werden bewertet und regelmäßig auditiert. Die Netzwerk- entwicklung wird systematisch durch Qualitätszirkel usw. ausgeübt.

Note 3

Lieferanten werden anhand der vier TEMP-Erfolgsfaktoren gemessen. Es finden regelmäßige Treffen mit allen Netzwerk- partnern statt.

Note 2

Netzwerkpartner werden in Produkt-und Prozessentwicklungen mit einbezogen (z. B. Lieferanten, Designer, Hoch- schulen usw.).

Note 1

Ihre Lieferanten konnten die Produktivität steigern und die Lieferzeiten reduzieren. Zahlreiche Partner sind wie eine interne Abteilung in das Unternehmen integriert.

Bitte geben Sie Ihre Kontaktdaten ein und klicken Sie auf „Absenden“.
Sie erhalten innerhalb von wenigen Sekunden Ihre kostenlose Auswertung per E-Mail zugeschickt.
TEMP-Booklet